Orgel

Die Disposition unserer Orgel

Die drei Orgelgehäuse zeigen den Werkaufbau des Instrumentes. Sie umschließen jeweils die Einzelwerke und haben nicht nur technische, sondern gleichviel klangliche Funktion.Deutlich erkennbar sind das Hauptwerk mit dem Prospektregister Prinzipal 4', in der Emporenbrüstung das Rückpositiv mit dem Prospektregister Quinte 22/3 ' und als Hinterwerk das Pedal mit dem Prospektregister Prinzipal 8'.
Die Orgel hat mechanische Schleifwindladen.
Die Spielmechanik arbeitet über Tasten, Hebel, Winkel und Abstrakten.
Die Registertraktur besorgt das An- und Abstellen der einzelnen Stimmen. Auch sie arbeitet mechanisch.
Die Koppeln gestatten das Zusammenspiel sämtlicher Werke.
Die Windversorgung geschieht durch einen elektrischen Antrieb, der einen Magazinbalg speist. Dieser versorgt die Windregulatoren der einzelnen Windladen. Der Winddruck ist bei den 3 Werken unterschiedlich.
Das Pfeifenwerk hat insgesamt 1 076 Pfeifen aus Mahagoniholz, Eichenholz und Zinn/Blei-Legierungen.

Die Orgel hat folgende Disposition:

 
Hauptwerk C-g ...
Rückpositiv Pedal C-f '
Rohrflöte 8 '
Prinzipal 4 '
Blockflöte 4 '
Waldflöte 2 '
Mixtur
Bleigedackt 8 '
Rohrflöte 4 '
Quinte 2 2/3 '
Prinzipal 2 '
Terz 1 3/5 ' Scharf 3 f
- Tremulant -
Subbaß 16'
Prinzipal 8'
Pommer 4'
Rauschpfeife 3 f
Koppeln:
RP / HW
HW / Pedal
RP / Pedal
   


Erbauer der Orgel: Orgelbauwerkstatt G. Steinmann, Vlotho-Wehrendorf Disposition: Prof Wagner, Detmold, in Verbindung mit der Fa. Steinmann
Intonation: Fritz Zinsser, Hiddesen